Stand der Subtitutionsbehandlung

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
die Suchtmedizin, speziell die Substitutionsbehandlungder Opiatabhängigkeit, hat sich gewandelt. Heute ist es allein der interdisziplinär–integrative Behandlungsansatz, der es ermöglicht, abhängigerkrankte, psychiatrisch und somatisch komorbide Patienten adäquat zu behandeln.

Konsumverhalten und Abgabemodalität allein sind schon lange nicht mehr ausreichende Determinanten zeitgemäßer Suchtmedizin. Gefordert ist ein umfassendes strukturiertes Angebot zur Therapie der Komorbiditäten vor Ort, um Morbidität und Mortalität weiter zu senken.

Um diesen Weg weiter konsequent gehen zu können bedarf es auch eines Wandels im Umfeld: Die Politik ist gefordert, die strafrechtliche Relevanz der Substitutionsbehandlung auszusetzen, und die Kostenträger dürfen unsere therapeutischen Bemühungen nicht weiter durch absurdeste Regresse konterkarieren.

Ziel dieses Symposiums ist es, Erreichtes herauszustellen,aktuelle Probleme kritisch anzusprechen und einen Ausblick zu formulieren. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei den besonderen Hamburger Gegebenheiten gewidmet, verbunden mit dem Versuch einer Standortbestimmung.

Ihr Herbert Görne

Vorsitzender des Arbeitskreises Suchtmedizin der Kassenärztlichen Vereinigung und der Ärztekammer Hamburg

Datum: Mittwoch, den 22.05.2013, 13-19 Uhr

Ort: Universität Hamburg, Von-Melle-Park 8, 20146 Hamburg - Raum 21

Einladung PDF (31.6 KiB)

Zurück